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1865 wird ein Ledergeschäft durch Walter Knoll in Stuttgart gegründet.
Zunächst produziert er in Handarbeit Sitzmöbel jeglicher Form.
Tischler-, Polsterer- und Sattlerfähigkeiten sind für diese Kreationen gefragt. Er wird königlicher Hoflieferant des württembergischen Herrscherhauses 1907 führen die Söhne Walter und Wilhelm die Firma in gewohnter Tradition weiter. Trotzdem suchen beide nach neuen Möglichkeiten, Stühle, Sessel und Sofas herzustellen.
Durch die Weimarer Republik und den Ersten Weltkrieg beeinflusst, entstehen neue, modernere Sitzgelegenheiten, die sich durch farbenfrohere Stoffe und funktionelles Design auszeichnen. 1921 geht Walter Knoll für 4 Jahre in die USA.
1925 Walter Knoll kehrt zurück und gründet die eigene Firma Walter Knoll & Co. GmbH.
1937 Die Firma zieht nach Herrenberg um. Sohn Hans geht ebenfalls in die USA und gründet noch vor dem Zweiten Weltkrieg die Firma Knoll International.
Wilhelm Knoll orientiert sich mit seinen Entwürfen an den Möbeln der Stuttgarter Weißenhofsiedlung von 1927.
Er ersetzt Sprungfedern und dicke Polsterungen durch elastische Gurte und erhält so mehr Sitzkomfort für seine Sessel und Sofas.
Richtungsweisend sind auch seine leichten Aluminiumsessel und-Stühle die er zur Einrichtung der Zeppeline beisteuert.
1950 Wiederaufnahme der Design- Produktion nach dem Krieg.
Die erste Kölner Möbelmesse wird für das Unternehmen ein Riesenerfolg.
1964 übernimmt der zweite Sohn von Walter Knoll, Robert die Geschäftsführung. Neue Materialien und Verarbeitungstechniken lassen kurvige und organische Formen zu. Nieren-Tische und Schalen-Sessel sind der Trend in den 50ern.1964 übernimmt der zweite Sohn von Walter Knoll, Robert die Geschäftsführung. Neue Materialien und Verarbeitungstechniken lassen kurvige und organische Formen zu. Nieren-Tische und Schalen-Sessel sind der Trend in den 50ern.
1974 sind die Knoll-Möbel erstmalig auf der Mailänder Möbelmesse zu sehen. Internationale Aufträge folgen. Der Einrichtungsstil ist lockerer und mündet in den 80ern in einer gewissen Unordentlichkeit der Wohnbereiche.
1975 entsteht das Lobby-Seating-System für den Flughafen Tegel. Die Büromöbelserie Walter Knoll Office rückt mehr und mehr in den Mittelpunkt der Produktion.
Mitte der 80er Jahre übernimmt Walter Knoll & Co., die Firma Wilhelm Knoll. 1988 kommt die Office-Produktlinie PRIMO auf den Markt.
1993 kauft Familie Rolf Benz die Firma Walter Knoll. SohnMarkus Benz übernimmt die Geschäftsführung. Moderne und klassisch-zeitlose Sitzmöbel auf traditionell hochwertiger Basis entstehen.
Bewährte Klassiker und neue puristische Entwürfe runden die Produktpalette der 90er Jahre ab, die sowohl im öffentlichen, als auch im Wohnbereich eingesetzt werden können. 2001 Einweihung der ersten neuen Produktionshallen in Mötzingen, nahe Herrenberg.
Die Gebäude von Architekt Hans Ulrich Benz erhalten den Preis „Beispielhaftes Bauen im Landkreis Böblingen“.
Das Sofa FOSTER, TOGETHER, NELSON und DRIFT sind bekannte Design-Sitzgruppen aus dem Haus Knoll-Benz.
Genauso zu erwähnen sind die Stühle und Sessel der Serien TURTLE, HENRY, BOP und Gaston. Viele dieser Designer-Sessel und Stühle sind im proformshop in etlichen Varianten zu sehen und auch erhältlich.
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