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Das Unternehmen Oluce wurde im Jahre 1945 von Giuseppe Ostuni gegründet und ist somit Italiens ältestes aktives Licht-Design-Unternehmen. Den ersten großen Erfolg verzeichnete Oluce 1951 im Zuge der 9. Triennale mit einem indirekten, glühenden Lichtobjekt von Franco Buzzi. Mit Hilfe des Magazines Domus wurde Oluce in nur kurzer Zeit international bekannt. Eine bahnbrechende Veränderung brachte das Produkt Agnoli mit sich. Diese an einem schmalen Stiel befestigte Punktleuchte markierte zum einen den Niedergang von Lampenschirmen und zum anderen den Aufstieg einfacher Stehlampen. Oluce verdankt seine betont revolutionäre Einstellung vor allem der Zusammenarbeit mit Joe und Gianni Colombo. Ein neues Material, nämlich ein speziell gehärtetes Glas, inspirierte Joe Colombo zum Beispiel die wetterfeste Outdoor-Familie Fresnel zu kreieren, die sich schnell großer Beliebtheit erfreute. Im Jahre 1967 designte Colombo das Produkt Coupé, das auch heute noch im Museum of Modern Art in New York ausgestellt wird. 1968 wurde Coupé mit dem internationalen Design-Award des amerikanischen Institutes für Innenraumgestaltung in Chicago ausgezeichnet. Mit der Übergabe des Unternehmens an die Verderi Familie, begann für Oluce eine neue Ära. Der große Meister italienischen Designs Vico Magistretti übernahm in diesem Zusammenhang die Aufgaben des Artdirektors sowie des Hauptdesigners. Oluce profitierte vom unverwechselbaren Stil und der internationalen Bekanntheit Magistrettis und setzte seine Erfolgsgeschichte fort. Anfang der 90er Jahre dominierte die Strenge des Schweizer Designers Hannes Wettstein die Designlinie Oluces. 1995 durchlebte Oluce unter dem neuen Artdirektor Marco Romanelli abermals eine Wandlung. Oluce konzentrierte sich nun darauf, verschiedene Ausdrucksweisen, vor allem natürlich jene namhafter Designer wie Sebastian Bergne, Hans Peter Weidmann oder Laudani & Romanelli, im Produktdesign zu berücksichtigen. Das neue Jahrtausend eröffnete Oluce schließlich mit neuer Energie sowie neuen Partnerschaften. Beispiele hierfür sind die Produkte Ibiza, Cand-led und Nerolia. Ein bedeutender Name im Zusammenhang mit Oluce ist außerdem Oki Sato, Japans raffiniertester Jungdesigner, der Oluces Produktpalette zum Beispiel um die Produkte Sorane und Switch erweiterte.
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