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Ingo Maurer wurde 1932 am Bodensee auf der Insel Reichenau geboren. Seine Ausbildung als Typograph schließt er in der Schweiz und Deutschland ab.
Nach seinem 4jährigen Graphikstudium von 1954 bis 1958 in München wanderte er 1960 in die USA aus, um dort um dort als Freiberufler in New York und San Francisco zu arbeiten. 1963 kehrte er nach Europa zurück. Er gründete 1966 das DESIGN M.
Seine erste Lampe 1969 erhält den Namen BULP, die er in einem Kellerraum mit ein paar Aushilfen für einen Auftraggeber kreiert und auch fertigt. GULP folgt als nächste. Die erste Messe, die er mit seinen ersten Lampen besucht, wird ein voller Erfolg. Es finden sich viele internationale Interessenten und Käufer für die Kleinserie BULP und prompt wird diese in die Design Collection des Museums of Modern Art aufgenommen. Ab 1967 bilden klassische Lampen mit Fuß und Schirm die Kollektionsbasis für folgende Innovationen.
1968 arbeiten 3 Angestellte an den Ingo-Maurer-Lampen und die erste Messe in Italien steht ins Haus. Erstmals wird auch hier die Presse auf ihn aufmerksam.
Das Unternehmen expandiert. Die Kellerräume werden zu klein, da sich bis zu 12 Mitarbeitern von 1969 bis 1972 hier tummeln. Die Leuchte LIGHT STRUCTURE unterstützt er als Co-Designer. Schließlich wird umgezogen.
Als Naturmaterialien in Mode kommen, bezieht er Fächer aus Bambus und Reispapier aus Japan, um daraus bis 1978 seine Lampen zu produzieren. Mit 25 Mitarbeitern und etlichen Aushilfen feiert er 1979 als einziger Leuchtendesigner den 100. Geburtstag der Glühbirne mit seinem Lichtobjekt THOMAS ALVA EDISON, ein Hommage an den Erfinder der Glühbirne Edison. 1980 übernimmt er die Lizenzrechte für den DELIGHT-Entwurf von Nieuwenborg und Wegmann, ebenfalls Leuchtendesigner.
In Zusammenarbeit mit Franz Ringelhan gelingt das erste Leuchtensystem auf der Grundlage von Niedervolt-Technik.
Als die Firma 1984 uns Überleben kämpft, da finanzielle Reserven aufgrund von Investitionen und Neuentwicklungen verschlungen sind, naht Rettung durch das Niedervolt-System YaYaHo, das im September des gleichen Jahres auf der Mailänder Messe vorgestellt wird. Ab 1985 übersteigt dasYaYaHo-Seilsystem die Leistungsmöglichkeiten aller 25 Vollzeit-Mitarbeiter, nebst aller Aushilfen.
Alle Pessimisten sind verstummt. Das innovative Seilsystem wird im Centre Georges Pompidou für die Ausstellung LUMIERES JE PENSE A VOUS installiert. Es folgen 1986/87 Ausstellungen in Rom, Helsinki, Madrid, Los Angeles und Barcelona. Ab 1988 kommt die Lampe LITTLE BLACK NOTHING auf den Markt.
Leuchten werden in der Ausstellung DESIGN HEUTE im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt/Main angebracht. Es folgen eigene Ausstellungen in der Fondation Cartier pour l`art contemporain in Jouey-en-Josas in Paris und Leningrad UDSSR. In dieser Zeit entwickelt Ingo Maurer den elektronischen Touch-Tronic-Transformator: Leuchten lassen sich durch Berührung an-und ausschalten und auch dimmen.
Die Mitarbeiterzahl steigt auf 36 und zusätzliche Teilzeitkräfte. 1990 beginnt die Projektabteilung mit ihrer Arbeit. Hier entstehen fortan Jahr für Jahr neue Lampen und Beleuchtungssysteme, die die bestehende Kollektion ergänzen.
Die Leuchten werden künstlerischer. Endlich wird 1998 die neue Lampengeneration THE MAMO NOUCHIES präsentiert und Ingo Maurer wird zum DESIGNER DES JAHRES 1997 durch die Zeitschrift ARCHITEKUR & WOHNEN gewählt. Seit 1999 experimentiert das Ingo-Maurer-Team mit LED-Technik und beeindruckt hier mit bisher nie da gewesenen Lampen, die auch im proformshop zu finden sind. Bemerkenswert auch ein Tisch mit LED-Technik. Der Modesigner Issey Miyake bittet um Spezialeffekte für seine Modenschau in La Vilette.
Für die Stadt Köln entwickelt er ein Lichtevent im Hohlraum der Deutzer Brücke. Im Jahr 2001 illuminiert er eine Party im Alhambra Theatre in New York.
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