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Das italienische Unternehmen Driade wurde 1968 in Piacenta gegründet und produziert Designer-Möbel. Von Anfang an errang Driade internationale Beachtung.
Das auf geometrischen Formen basierende Modul-Wohnsystem DRIADE 1 entworfen von der Designerin Antonia Astori gilt heute als Mutter der Monoblock-Möbel.
Die meist beschichteten oder lackierten, farbigen Platten mit aufrechten Stahlrohren dienen als Container im Raum und sind meist mit Glastüren versehen. Sie teilen den Raum in kleinere Räume ohne dadurch weitere, andere Gestaltungselemente auszuschließen.
Antonia Astori wurde 1940 in Mailand geboren und gründete mit ihrem Bruder Enrico und dessen Frau Adelaide Acerbi die Firma DRIADE. Driade ist spezialisiert auf Möbel für den Büro-und Wohnbereich.
Die Produktpalette bietet Stühle und Tische, Sessel und Sofas im neuen italienischen Design, wie zum Beispiel: den Stuhl MELAINA von Rodolfo Bonetto aus dem Jahr 1970, SOF SOF 1972 und DELFINA 1974 von Enzo Mari, ALESSIA von Giotto Stoppino 1970, WRIGHT WRIGHT kreiert 1970 von Nanda Vigo, ANEBO TAK, JANSKY, PROROK von Borek Sipek. COSTES und VON VOGELSANG sind als Stühle von Philippe Starck zu nennen, Jorge Pensi gestaltete den Stuhl IRTA 1994.
Die Mitbegründerin Antonia Astori entwarf 1973 das Wohnkonzept OIKOS, das über die Jahre mehrmals überarbeitet wurde und heute in vielen Material-und Farbvarianten zu erhalten ist ( siehe auch proformshop. Der Durchbruch kam in den 80er Jahren mit Entwürfen von Sesseln und Sofas der Designer Paolo Deganello ( Sessel BACKBOTTOMS), Achille Castiglioni ( Sofa SANCARLO), Sottsass Associati ( Sofa SACHER und DEMEL) und Massimo Morozzi ( Sofa WINSTON).
Ab 1984 ging Driade trendigere Wege. Es entstanden Tische von von Antonia Astori, wie CHARLOTTE, die SERIE LANG und CLOWN von Philippe Starck. Ende der 80er Jahre löst das Möbelsystem KAOS das System OIKOS ab und tritt genauso erfolgreich in dessen Fußstapfen.
Ab Mitte der 90er Jahre setzen die Driade-Designer auf Kunststoff und wenden sich so an ein jüngeres und preisbewussteres Klientel: ATLANTIDE und TOKYO POP kommen auf den Markt, auch die Glaskollektion TWO aus 2003 wendet sich eher an jüngeres Publikum. Weitere Objekte aus der Driade-Kollektion sind im proformshop zu sehen.
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